Montag, 11. August 2014

Die Garage

So, bevor wir das vergessen: Wir haben Telefon und Internet!! Yeah!! Fast ein Jahr nach dem Einzug haben es Telekom und co. nun doch hinbekommen. Hat uns auch einiges an Nerven gekostet. Beliebteste Frage in der Zeit: Wie lauten denn die Kontaktdaten Ihres Vormieters?
Nun gut, das lassen wir mal lieber weiter unkommentiert.

Ich habe nun endlich mal Fotos von der Garage gemacht. Christoph hat sie so gut wie alleine verklinkert und verputzt haben wir sie auch endlich.

Auf den Fotos kann man auch wunderschön, das kleine Grundstück zwischen unserer Garage und der der Nachbarn sehen. Der Eigentümer will 1000€ dafür haben!! Wahnsinn, aber leider haben wir keine große Wahl. Nehmen wir es nicht, bleibt das so, wie es jetzt ist, denn der Eigentümer hat keine Lust, sich darum zu kümmern oder das hübsch herzurichten. Hinzu kommt, dass sowohl unsere Nachbarn als auch wir dann einen eigenen Zaun (oder ne Hecke) auf die jeweilige Grundstücksgrenze stellen müssten und dazwischen kann dann lustig das Unkraut wuchern. Entfernen wurde uns schon untersagt. Laut Eigentümer dürfen wir das Grundstück auch nicht pflegen, was unser Vorschlag gewesen wäre. Wir kümmern uns drum und die müssen damit nichts machen. Aber nein, das geht nicht, denn dann müssten die ja die Kosten für das Grundstück weiterhin zahlen, da es ja bei denen im Grundbuch steht.
Sämtliche Vorschläge unsererseits wurden abgelehnt, man will diese 1000€ von uns haben und das wäre ja schon günstig!
Hat noch jemand ne Idee??

 Hier stehe ich an der Straße und bis nach hinten rechts neben dem Verschlag läuft das Zwischenstück durch. Die Grundstücksgrenzen sind jeweils an den Garagen.




 Rückansicht. Fenster und Tür haben Christoph und Stefan eingebaut. Hat uns alles zusammen (Klinker, Verputzen, Fenster und Tür einbauen) bestimmt 2800 € gespart. Verputzen einer Wand liegt so bei 900€, das Klinkern bestimmt bei 1500€  und dann noch was für Fenster und Tür.
Als nächstes ist die Terrasse dran und dann kommt auch endlich der Hügel vom Aushub weg und Rollrasen hin. Dann sieht das ganze schon viel besser aus.





Wir wollten auch ein paar Blumen pflanzen :-) 




Montag, 4. August 2014

KG Rohr 5,50€, Schaufel 27,95€ - Samstag Abends die Einfahrt aufhacken - unbezahlbar!

Der Satz sagt doch schon alles, oder?
Samstag Abend hat Nadine's Papa durch Zufall bei einem der Gewitter mit Starkregen raus geschaut und festgestellt, dass das Wasser oben - ja, wirklich oben, also in 3 m Höhe - aus den Fallrohren wieder heraus schießt.
Da musste also irgendwas verstopft sein.
Fallrohre demontiert, und ja, das Wasser steht in den Rohren zur Rigole. In den Baumarkt, Spirale kaufen. Von einem Fallrohr aus war alles ok. Also mal den ersten Meter der Rigolenzuleitung ausgraben, Rohre öffnen, noch mal mit der Spirale rein - siehe da, verstopft.

Leider lag die Stelle mit der Verstopfung schon unter der Einfahrt - und damit unter 30 cm sorgfältig verdichtetem Schotter.

Wir haben angefangen zu graben, und dann schnell gesehen dass das 110er KG Rohr aufgerissen war.

Das weitere beschreiben Fotos besser:



Wir mussten bis vor die Garage auf einer Länge von 4m aufgraben, um 3m kaputtes Rohr zu finden und zu tauschen. Knapp vor der Garage war das Rohr dann wieder ganz. Nicht auszumalen, wenn das unter der Garage so weiter gegangen wäre.
Sieht so aus, als hätte es dem Rohr nicht gefallen, dass bei der Schotterlieferung der 30t LKW mehrmals drüber gefahren ist. Zumal das Rohr da nur von weniger als einem halben Meter Sand bedeckt war.

Fazit: Statt zu grillen, haben wir zu mehr oder weniger zweit (kleiner Unfall bei einem unserer Helfer), also Nadine's Papa und ich, in 3h das blöde Rohr ausgegraben und gewechselt. 

Wir haben vorher echt nicht gemerkt, dass unserere Regenwasserversickerung seit Januar außer Betrieb ist. Nun ist alles wieder gut, noch zu schütten und fertig.

Montag, 28. Juli 2014

Ein Update

Meine Güte, jetzt ist es schon wieder Wochen her, seit wir das letzte Mal etwas gepostet haben. Schande über uns! Man mag es uns vielleicht mit der Ausrede "Sommer" verzeihen :-) 

Ein bisschen was haben wir (oder viel mehr Christoph) dennoch geschafft: 

- die Garage ist komplett verklinkert und muss noch auf einer Seite verputzt werden. Da sind uns leider die vom Haus übrig gebliebenen Klinker ausgegangen und wir wollten keine neue Palette Steine dafür bestellen. Zumal es eh nur die Außenwand der Garage ist, die zeigt zum Nachbarn und wir eh irgendwann mit Kaminholz zugestellt. 
Hier hat Christoph dann Ytong-Steine vermauert. 

- Die Terrassenplatten sind bestellt und auch der Hügel, der noch vom Keller ausheben dort liegt, wird dieses Jahr noch eingeebnet. Wir haben uns jetzt für Platten von der Firma Mirage "Dakota" im Format 30 x 120 cm entschieden. 

Als nächstes müssen wir noch ein paar Randsteine setzen, die Garage verputzen und dann fahren wir erstmal in den Urlaub :-) 

Fotos von der fertigen Garage kommen nach! 

Montag, 7. Juli 2014

Gemüsebeet und der Sturmschaden

Im April haben wir unsere vorgezogenen Kürbisse und Zuccinis ausgepflanzt. Es waren über 100 Pflanzen, leider haben es nicht alle geschafft, da der Mai doch noch mal recht kalt war, vor allem Nachts.

Ein paar Pflanzen haben allerdings überlebt und bescheren uns eine reiche Ernte, zwar nicht mit dem, was wir erwartet hätten, aber Gemüse ist Gemüse :-) Gepflanzt haben wir die Kerne aus gegessenem Hokkaido und Butternut-Kürbis, aber was da jetzt wächst, sieht irgendwie anders aus. Christoph hat rausgefunden, dass es wohl grüner Hokkaido ist, mal sehen, wie der schmeckt.Update 08.08.2014: der grüne Kürbis wird doch noch orange!
Zuccini haben wir leider nur eine bekommen, dafür sieht es bei den Butternuts ganz gut aus. Vier sind schon da!

Die Tomaten gehen grad so richtig ab! Viel Regen, etwas Sonne und das wächst wie verrückt.





Und dann war da ja noch der Sturm von Pfingsten. Wir waren mittendrin statt nur dabei, nämlich auf der Autobahn. Nichts ging mehr und sehen konnte man keine zwei Meter. Also erstmal rechts ran fahren und warten.
Am Haus war alles OK, nichts passiert, zum Glück! Dafür hat es die Birke der Nachbarn von Christophs Tante nicht überlebt und uns dadurch kostenloses Brennholz beschert.


Freitag, 27. Juni 2014

Umzug ins Hauptbad

Der Waschtisch ist fertig! Wir können endlich unser Bad komplett nutzen!

Aber noch mal der Reihe nach: Wir konnten uns bei der Bemusterung schon für keine Waschbecken für unser Haupbad entscheiden, und musterten die entsprechend ab.

Mittlerweile fiel die Entscheidung: Es sollten Strada Os von Ideal Standard werden. Nach langem warten auf die Verfügbarkeit konnten wir die auch mit den passenden Armaturen bei Emero bestellen.

Nur sind die Dinger aber Aufsatzwaschbecken und brauchen einen entsprechenden Unterbau.

Die Produkte im Sanitärfachhandel passten von den Maßen nicht, eine Maßanfertigung vom Schreiner ist sündhaft teuer - also blieb nur selber machen.
Vorgestellt hatte ich mir eine Platte mit darunter liegender Installationsebene, und zwei Auszügen für Badezimmerartikel.
Nachdem eine Skizze die Zustimmung von Nadine fand, ging es an die Detailplanung: Der Korpus sollte aus massiver Wildeiche werden, nach Rücksprache mit einer befreundeten Schreinerin die Platte aus einem beschichteten Material.
Für Massivholz habe ich dann die Fa. Deppe aufgetan. Dort bekommt man hervorragendes Leimholz in verschiedensten Maßen - wichtig, da ich keine Tauchsäge oder Abrichte besitze und maßhaltige saubere Schnitte ein Problem sind. Die sichtbaren Teile für den Korpus berechnet & bestellt - erledigt. Nadine hat dann bis Korn 400 feingeschliffen und geölt.
Die Auszüge laufen mit Zargenführungssystemen der Fa. Blum, die ich bei Lignoshop bestellt habe.

Die restlichen Korpusteile sowie die Resopal Arbeitsplatte stammen aus dem Bauhaus.

 Der Rest ist dann ein bischen wie Ikea für Profis - masshaltige Teile, aber keine vorgegebenen Bohrungen, geschweige denn ein  Aufbauplan. Ich habe als erstes die Schubkästen fertig gemacht, das war einfach - nur die Platten in die Führungssysteme schrauben, fertig. Nur die Fronten habe ich weggelassen, diese wurden verstellbar montiert, das musste ich erst besser verstehen.

Als nächstes dann die Korpusteile mit der Arbeitsplatte verbinden. Hier kamen Korpusverbinder und Dübel zum Einsatz - ich habe keine Schraubzwingen in der erforderlichen Größe, also waren die Korpusverbinder sehr praktisch. Ich habe dann noch Leisten zur Aussteifung eingezogen und das ganze mit Winkeln und Hohlwanddübeln montiert.

Als letztes dann die Fronten ausgemessen, da die Schubkästen doch nicht ganz symmetrisch sitzen - sieht man nun aber bei den gleich großen symmetrischen Fronten nicht.

Und das ist das Ergebnis - unser Waschtisch mit Installationsebene, zwei Auszügen und einem Innenauszug für Kleinteile:




Montag, 5. Mai 2014

Zwischenkommentar - Schotter verdichten

Um die Tragschicht für Terasse und Garage ordentlich verdichten zu können, ohne dass der Schotter dauernd zur Seite abrutscht, haben wir folgendes gemacht:



Die Bohlen sind Großteils Reste vom Bau, die Pflöcke die Balken von Einwegpaletten - auseinander gebaut und angespitzt. Da kann man auch als Amateur ordentlich verdichten ohne dass der Rand wegrutscht.


Ich hatte mich Rosenmontag als Bauarbeiter verkleidet, bei Boels die Rüttelplatte gemietet und hab stundenlang gerüttelt :-)

Die Garage bekommt ein neues Kleid

Natürlich soll die Garage nicht in dem hübschen Mintgrün bleiben.
Folgende Gründe sprechen dagegen:


  • Mintgrün passt nicht zu unserem Klinker
  • Wir haben die Bodenplatte der Garage sp giessen lassen, dass wir mit dem Klinker einen sauberen Abschluss auf die Grundstücksgrenze erhalten.
Erst einmal die Details der Garage: Erstellt wurde die Garage von Garagen Groß aus Essen. Herr Groß und sein Team bauen Garagen aus armierten Porenbeton Elementen. Das ist zum einen sehr stabil und haltbar, flexibler als eine Fertiggarage, und schneller als gemauert.
Da unsere Garage ein Sondermaß hat (3,70 Aussenbreite) ist das eine sinnvolle Lösung.

Wir haben uns erst einmal nur für ein Schwingtor entschieden, ein Sektionaltor ist momentan zu teuer.

Die Garage is mit einer Bodenplatte auf einer bauseits erstellten Schottertragschicht gegründet.

Die letzten 10t 0/45 Schotter habe ich von Hand verteilt, das Zeug zu schippen macht überhaupt keinen Spaß. Nachher alle abzurütteln war einfach - schwieriger war es die 150kg Rüttelplatte von Vermieter bis zu uns zu bekommen.

Dieses Wochenende haben wir dann angefangen, die Garage zu verklinkern. Vom Haus sind noch knapp zwei Paletten Klinker übrig geblieben. Nach dem ich bei unserem Maurertrupp und den Nachbarn abgucken konnte, traue ich mir die nicht ganz so hohen Gargenwände selbst zu.

Wir haben erst einmal an allen Ecken Latten zu Befestigung der Maurerschnüre angebracht. Dann die Fugen von der Hauswand übernommen, auf den Latten markiert, Schnur gespannt und los.
Verwendet wird ein M10 Mauermörtel, eine M5 Mischung gibt's im Bauhaus nicht.
Von uns Amateuren wird ein Sack Mörtel in einer Stunde vermauert, das Zeug kann ich kaum so schnell im Kofferraum herbeischaffen wie es verarbeitet wird!
Die Klinker schneide ich mit der 230mm Flex, damit hab ich mittlerweile etwas Übung, das geht ganz gut.

Und so sieht das Ganze dann aus:


Mittlerweile ist die Mauer 1,5 Meter hoch.