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Dienstag, 7. Oktober 2014

Wir haben einen Garten!!

So, noch schnell vor dem Urlaub ein "bisschen" Rasen verlegen? Klar, genau unser Ding :-)

Nachdem die Terrasse fertig war, hat der Gärtner noch ein wenig *hust* Erde gebracht und grob verteilt und wir haben dann zu viert einen Samstag investiert und das ganze fein planiert. Ist gar nicht so einfach auf einer Fläche von gut 300 qm². Wir haben uns den Garten in Flächen eingeteilt und dann mit der Richtlatte abgezogen.

Am Tag der Rasenlieferung haben wir morgens den Rasen gewalzt und dabei festgestellt, dass doch noch einige Dellen und Unebenheiten in der Fläche vorhanden waren. Also nochmal mit der Richtlatte drüber.

Hier ist der Zustand nach einmal abziehen:


Hier haben wir mal angezeichnet, wo später mal Blumenbeete hinkommen sollen: 



Und dann kam der Rasen...bestellt haben wir 280 qm² und hatten am Ende noch ne ganze Menge übrig, was dir dann den Nachbarn gegeben haben. 



Das Wetter war auf unserer Seite, allerdings haben wir schon angefangen, den Rasen zu bewässern, als wir ungefähr die Hälte verlegt hatten, da er doch langsam trockener wurde. Bei knapp 2 cm Dicke auch kein Wunder. 
Das Verlegen selber ist ziemlich einfach, aber sehr anstrengend. Man bewegt sich die meiste Zeit gebückt und 18 kg pro Rolle sind nach ner Weile auch nicht ohne. Unsere Eltern haben uns wieder super geholfen und so konnten wir den ganzen Rasen bis zum frühen Abend verlegen und direkt wässern. 

Und so sieht es nun aus: 





























Mittwoch, 24. September 2014

Dienstag, 16. September 2014

Startschuss für die Terrasse

Gestern haben die netten Garten-und Landschaftsbauer der Firma Quick aus Krefeld angefangen, unsere Terrasse zu "fliesen". Wir haben uns ja für die 30 x 120 cm Keramikplatten von Mirage im Farbton "Dakota" entschieden. Diese hatten eine Lieferzeit von 4 Wochen, aber bisher können wir sagen, das Warten hat sich gelohnt. Aber seht selbst:

Stand 15.09.2014, 20 Uhr:






Bei diesem Bild stehe ich am Ende unseres Grundstücks...Da haben wir aber ne Menge Garten (und Arbeit) vor uns!


Wir gehen davon aus, dass die Terrasse entweder diese Woche oder Anfang nächster Woche fertig wird.  Nachdem die Gärtner letzte Woche schon unseren Hügel platt gemacht und verteilt haben, wollen wir Anfang Oktober noch Rollrasen verlegen. Vorher muss aber noch etwas mehr Erde her, das reicht leider noch nicht ganz.

Und fertig am 17.09. nachmittags! Muss nur noch verfugt werden und dann war's das mit der Terrasse.




Mittwoch, 5. März 2014

Die Qual der Wahl - Terassenbelag

Mittlerweile sind wir im Haus mehr oder weniger fertig - bis auf den Waschtisch im Bad jedenfalls.
Also geht es ja auch schon wie beschrieben an die Aussenanlagen. Am Wochenende haben wir den Schotter fertig verteilt und ordentlich abgerüttelt.
Dafür haben wir dieses mal eine 150kg Rüttelplatte von Boels geliehen. Mit Transportanhänger bin ich für den ganzen Tag bei 75 € gelandet, das geht. Jedenfalls sind die 110m² von Einfahrt, Garage, Terasse, und Eingangsbereich jetzt gut befestigt, in der Terasse ist ein leichtes Gefälle eingebaut. Passt also soweit.

Die spannende Frage, mit der wir uns jetzt schon eine ganze Weile beschäftigen, ist: Welchen Terassenbelag bauen wir ein?

Betonplatten - gibt's von günstig bis teuer, aber nur die teuren sehen einigermaßen aus und kosten dann gleich auch wieder 50-60€/m².
Vorteil: Leicht einzubauen, einfach zu pflegen
Nachteil: entweder hässlich oder teuer
Wir haben bei in Musterausstellungen von Kann, Koll, Metten usw gesucht und nichts gefunden, was uns annähernd überzeugt hätte.

Holz: Eigentlich immer teuer. Wenn man ein hochwertiges Holz möchte, dass ein paar Jahre hält, bleiben nur Tropenhölzer, oder Lärche aus Europa.

Vorteil: Leicht einzubauen, sieht gut aus
Nachteil: teuer, kurze Lebenszeit im Vergleich, teuer in der Pflege - ein vernünftiges Pflegeöl kostet gerne 25€/l. Alle Nachbarn und Handwerker, mit denen ich gesprochen habe, würden keine Holzterasse mehr bauen.

Keramik: Gibt's in größerem Umfang erst seit ca. 2 Jahren: Selbst tragende Keramik in 2 cm Stärke, die auch ungebunden im Splittbett verlegt werden kann. Das ist erst einmal eine gute Nachricht, die Keramikhersteller können mit tollen Formaten und Dekoren aufwarten.
Vorteil: Tolle Dekore, pflegeleicht
Nachteil: TEUER!!! und nicht ganz einfach zu verlegen.

Tolle Keramikplatten gibt es zum Beispiel von Mirage und Casa Dolce Casa, Kein Wunder dass die Italiener hier wieder vorne dabei sind.
Mir haben es großformatige Platten in einem Holzdekor angetan. Preislich in einer Liga mit den hochwertigen Betonplatten, von Optik & Haptik deutlich überlegen.

Es läuft alles auf Keramik hinaus, nur das Format und die Verlegeweise ist noch offen.

Update April 2014: Momentan sieht alles nach den Mirageplatten im Format 30 x 120 x 2 cm aus, vom Fachmann auf Beton verlegt. Ein erstes Angebot liegt bereits vor, jetzt müssen wir mal rechnen.


Freitag, 24. Januar 2014

Es geht los mit den Aussenanlagen!

Wir haben letztes Wochenende kurzfristig und recht spontan mit dem Garten angefangen.

Mein Schwager hatte Zeit zum helfen, und da er Profi ist, haben wir nicht nein gesagt.
Also habe ich spontan am Donnerstag 54t 0/45 Kalksteinschotter bestellt, um mit dem Unterbau für Terasse, Garge, und Einfahrt zu starten.
Erstes Problem: Was brauch ich genau, und wie viel, und welche maximale LKW Größe kommt bei uns noch in die Einfahrt.

Wir werden unter der Terasse und der Garage ca. 30 cm Schotter benötigen, in der Einfahrt wird es mit etwas Gefälle nach vorne im Mittel halt weniger. Auf der Schotterschicht kann die Garage dann mit einer Bodenplatte gegründet werden.




Es wurden also die erwähnten 54t, die sich aber nur mit einem 4-Achs LKW liefern liessen,ein Sattelzug hätte nicht abladen können. Kleiner LKW--> öfter fahren --> Preis höher. Aber dafür kam das Zeug direkt in die Einfahrt:


Der erste LKW hat sich beinahe fest gefahren, um möglichst weit hinten abkippen zu können.
Ich habe dann noch von Hand die restlichen 3 Kubikmeter Estrichsand aus der Einfahrt geschaufelt, um alles für den Schotter fertig auszukoffern. Aus denen kann ich jetzt Beton zum Setzen von Randsteinen usw. machen.

Unter der Terrasse habe ich eine wilde Schlange erlegt und eingeschottert:


Also eine Drainage eingebaut, ca. 16m lang, hinterm Haus und bald unter Terasse scheint der Boden schlecht zu versickern, da haben wir die größten Pfützen. Die Drainage ist an die Rigole angeschlossen.

Am Samstag war ich vormittags zur Orchesterprobe, aber es wurde schon fleissig gearbeitet:


Nadine hat Baggerfahrstunden bekommen, und ich habe mit der Rüttelplatte gekämpft.



Alles in allem haben wir geschätzte 40t Schotter und 10t Erde verteilt. Schon mal gar nicht schlecht, wir hatten Sonnenschein, das hat alles in allem Spaß gemacht.